Alea iacta est!

„Die Würfel sind gefallen“ lautete das Motto am 14.04., denn Matte (Bereichsleiter Pen&Paper) lud ein, sich zu einer Runde seines eigenen Regelwerkes „Tales of the Renaissance“ zusammenzufinden. So weit so gut. Schnell waren genug Spieler gefunden, denn wer kann sich schon einer gepflegten Runde Pen&Paper entziehen? Die Idee war außerdem, dass dieses Event in Tradition von „Orkenspalter“ oder auch den „Rocketbeans“ auf Twitch gestreamt werden sollte. Vorbereitung war also nötig. Da ich selbst auch das Glück hatte, einer der Spieler sein zu dürfen, kann ich von den Erlebnissen an diesen Tagen also aus erster Hand berichten. Zunächst einmal wurde ich bereits zur Vorbereitung von der Euphorie und Arbeitswut aller Beteiligten erschlagen. Das sonst so gut vertraute VH wurde in ein voll funktionsfähiges Aufnahmestudio mit Regie, Beleuchtung, Ton und Maske verwandelt. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an sämtliche Helfer des technischen Supports^^.

Zurück zum Thema: Wir, die Spieler, wurde also kurz vor der Aufnahme noch einmal gebrieft und in der Maske „hübsch“ gemacht. Kostüme, Gadgets usw. wurden bereits im Vorfeld organisiert. Dann ging es auch schon los. Nervosität steigt und Vorhang auf für die Crew des Raumschiffes Renaissance. Genretypisch ging es um mysteriöse Vorgänge an Bord eines abgestürzten Forschungsschiffes des Planeten Erde.

So weit so gut. Jedoch schienen die einzigen Überlebenden an Bord der ordnungssüchtige Walther Wehrmann (Schiffsicherheit), der kanadische Koch Reed Morgenstern, der sächsische Ingenieur Ronald Free und der russische und leicht dem Alkohol verfallene Pavel Yelchin (Navigationsoffizier). An diesen 4 sollte also das Schicksal der Renaissance haften. Schnell wurde Ihnen klar, dass sich etwas Furchtbares an Bord zugetragen haben musste. Ihr Weg nach Hinweisen darauf war zwar von Leichen gepflastert, jedoch wurde es von der Gruppe, sagen wir, gewissenhaft ignoriert. Bevor jedoch die Atmosphäre in pubertären Witzen, inneren Machtkämpfen oder anderen Abschweifungen (wie der Suche nach Vodka^^) untergehen sollte, war es am fantastischen Spielleiter Matte, der es schaffte uns schnell an den Boden der Realität zurückzuholen. Hierbei bediente er sich liebevoller interaktiver Sequenzen, Pläne oder Voice-Overs, die sowohl bei Spielern, als auch bei Zuschauern sehr gut ankamen.

Nachdem man es nach schier endlosen Strapazen und Verwirrungen endlich aus dem Schiff geschafft hatte, war der Abend leider schon zu Ende und ließ die Gruppe nur mit der Hoffnung auf einen zweiten Teil zurück^^.

Wer die Reise nochmal sehen möchte, oder dank bestimmter Aktionen vor Fremdscham nochmal im Boden versinken möchte, darf dies gerne hier nochmal tun 😉

Text: BrokkoliExtrem | Johannes